Top Angebot Kräuterpferd Tierheilpraktikerin Birgit Vaupel Stoffwechselkräuter *Übersäuerung Organum Basico

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Stoffwechsel *Übersäuerung Organum Basico

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Organum Basico

Zur Sanierung des Stoffwechsels und des Säure / Basen- Haushaltes. Empfehlenswert zur organischen Reinigung und nach längerer Medikamenteneinnahme (Cortison, Antibiotika), Reguliert die Abwehrkräfte, bei Cushing, Aufbau der organischen Struktur und zur Ausschwemmung von Schlackstoffen.

Die kleinen Hinweise werden meist übersehen und die Säuren rollen wie eine Garnrolle durch den Körper.Gliederschmerzen oder einfach nur Leistungsschwäche gehören oftmals in das Entstehungsbild. Die Definition der verschiedenen Säurewirkungen ist schwer, da Säuren aus sehr vielen chemischen Reaktionen entstehen. Nicht was der Körper aufnimmt, sondern was durch den Stoffwechselprozess ausgelöst wird, entscheidet was sauer ist oder sauer wird.

Säuren lagern sich im gesamten Pferdekörper ab und je mehr davon vorhanden sind, desto größer die vorhandenen Probleme. Wenn wir von dem gestörten Magen- Darmtrakt einmal absehen, lagern sich Säuren auch in anderen Gebieten an und bereiten den Ausscheidungsorganen wie : Leber, Lunge, Haut, Nieren extreme Probleme. So eine Übersäuerung schleicht sich in der Regel nach und nach in den Körper ein, was den Prozess so gefährlich macht. Bei schon vorhandener Leberfunktionsstörung ist auffällig, das die Pferde viel gähnen und Probleme beim Angurten zeigen. Dort verläuft nämlich der Leberdruckpunkt und wenn der schmerzt, treten Probleme auf.

 

Wirkungsweise :

- fördert den Abtransport der Giftstoffe über die Leber und Nieren

- für den organischen Aufbau nach längerer Erkrankung

- reguliert den Säure- Basen- Haushalt / Übersäuerung

- bindet Toxine und baut sie ab 

- nach Stressphasen

- starkem Wurmbefall

- Impfreaktionen

- Müdigkeit und Leistungsschwäche

- bei Witterungsschwankungen

- nach Futter- oder Haltungsumstellungen

- schlechter Futterverwertung (Pferd nimmt an den markanten Stellen ab ohne Erkrankungsursache)

Service :

Da Ponys und Pferde in unterschiedlichen Haltungsformen auch unterschiedliche Bedürfnisse haben und sich mit verschiedenartigen Witterungseinflüssen auseinandersetzen müssen, können sie alle Kräutermischungen für Pony oder Pferd auch noch in Stallhaltung, Außenbox oder Offenstall auswählen.

Haben Sie noch Fragen zum Produkt oder Beratungsbedarf? Dann rufen Sie mich einfach an. Ich berate Sie gern!

Anwendung : Pferd

Die Kräutereinheit kann mit dem Krippenfutter verabreicht werden.

Pro Tag Pony 2 bis 3 Essslöffel Pferd 4 bis 5 Esslöffel

Bei Sportpferden 48 Std. vor Einsatz absetzen.

In der Regel reicht eine Verabreichung über 1 - 3 Monate.

In speziellen und chronischen Fällen können die Kräuter auch dauerhaft verwendet werden, da die speziellen Kräuteranteile je nach Jahreszeit und Stoffwechsellage immer neu zusammengestellt werden. Somit bekommt ihr Pferd bei jeder Bestellung der Jahreszeit angepasst, die richtige Kräuterzusammensetzung. Somit tritt auch bei Daueranwendung kein Gewohnheitsfaktor auf.

Fütterungsempfehlung : Die Kräuter können sie auch als Tee verabreichen. Die Kräuter mit 1 Liter heißem Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen. Den Sud mit den Kräutern handwarm verfüttern.

 

Anwendung : Hund (in der Auswahl anklicken)

Die Kräuter mit dem Futter verabreichen. Kleine Hunde 1 Teelöffel pro Tag. Mittlere Hunde 2 Teelöffel pro Tag. Große Hunde 1-2 Esslöffel pro Tag.

Zusammensetzung :

Kräuter in Deutscher Arzneibuch Qualität Ehrenpreis, Labkraut, Katzenpfötchen, Heidekraut, Haferkraut, Himbeere beziehen sich auf die Regulierung und Sanierung des gesamten Stoffwechsels

Analytische Bestandteile : Natürliche Kräuter

Ohne Konservierungsmittel, Farb- und Aromastoffe, chemische oder synthetische Zusätze, Bindemittel, Lockstoffe oder andere künstliche Stoffe. Kein Soja und keine Gentechnik. Selektierte Einkäufe aus den besten Anbaugebieten und streng kontrollierter Vertragsanbau sind die Grundlagen für höchste Qualität der Heilkräuter. Laboranalytik stellt sicher, dass alle Heilkräuter stets in einwandfreier Arzneibuchqualität sind und in den Bereichen Veterinärprodukte, Apotheken und Drogerien eingesetzt werden.

Antibiotika – Resistenz bei Pferden

Im Moment in aller Munde ist die Antibiotika – Resistenz bei Menschen, aber wie sieht es denn beim Pferd aus ? Nicht viel anders als bei uns. Also bitte nicht falsch verstehen, ich arbeite selber mit Tierärzten und Kliniken zusammen, habe also überhaupt kein Problem mit Antibiotika. Das Problem ist auch nicht das Medikament, sondern vielmehr der Einsatz in einer Art Dauerschleife. Bei Pferden gehört der Einsatz von Antibiotika zum alltäglichen Geschehen, was Erkrankungen betrifft. Dabei müsste vor Anwendung erst einmal abgeklärt werden, ob der Einsatz überhaupt notwendig ist. Mittels eines Blutbildes lässt sich feststellen, ob es sich um eine bakterielle Erkrankung handelt oder eher um eine virale. Eine normale, virale Atemwegsinfektion erfordert keine antibiotische Behandlung. Hier wäre eine Antibiotikabehandlung nur angesagt, wenn es zu Komplikationen (wie z. B. einer bakteriellen Sekundärinfektion) kommen würde.

Immunsystem

Ein Virenbefall dauert in der Regel nicht so lange wie ein Befall mit Bakterien. Eine bakterielle Infektion tritt gerne bei vorgeschädigtem Gewebe auf. Ein Vorhandensein von Bakterien muss aber nicht bedeuten, das es auch zu einer Erkrankung kommen muss, denn erst mal findet im Körper ein Abwehrkampf statt. Wer den gewinnt, hängt vom gesunden oder schwächelnden Abwehrsystem ab. Ein schwaches Immunsystem sieht man nicht, deshalb sollte man auf bestimmte Dinge achten wie : möglichst keinen übermäßigen Stress, keine Haltungs- oder Fütterungsfehler und wenn ihr Pferd längere Zeit Medikamente bekommen hat dann sollte man über eine Darmsanierung nachdenken, denn von dort wird die Abwehr gesteuert. Der Kreislauf einer Infektion der Atemwege verläuft meist nur über ein paar Tage, kann aber durch eine Schwächung des Immunsystem deutlich verlängert sein. Ein Virus kann auch mit der Zeit an Stärke zunehmen oder mutieren (sich verändern) was Probleme beim Impfen nach sich zieht, weil die Impfung wenig oder gar nicht wirken kann. Nach der Erkrankung baut der Körper gegen den vorhandenen Virus meist Antikörper auf, was aber auch nur funktioniert wenn das Abwehrsystem mitspielt. So ein Abwehrmechanismus arbeitet schwer und gerät aus dem Gleichgewicht wenn er durch bestimmte Vorgänge wie : Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Stress oder das Alter gestört werden. Denken sie an eine ausgewogene Ernährung und vergessen sie den Darm nicht, ein gestörtes Darmmilieu ruft eine gestörte Abwehr hervor und bringt den Organismus aus dem Gleichgewicht.

Veränderung des Blutbildes bei Infektionen

Liegt bei einem Pferd eine Infektion vor dann verschieben sich u a. die Leukozyten. Referenzbereich = 5,0-10,0 k/ul das sind weiße Blutkörperchen die für die Abwehr zuständig sind. Befinden sich Bakterien im Pferdekörper liegt eine Erhöhung vor bei einer Virusinfektion wäre eine Verringerung der Werte erkennbar. Lymphozyten Referenzbereich 1500-4000 /ul sind für die Abwehr zuständig. Erhöhte Werte deuten u.a. auf chronische Infektionen hin, während niedrige Werte durch Stress entstehen können. Monozyten Referenzbereich bis 400 /ul sind ebenfalls für die Abwehr zuständig und gehören zu den weißen Blutkörperchen. Erhöhte Werte beinhalten meist Infektionskrankheiten. Segmentkenige Granulozyten. (abs.) Referenzbereich 3000-7000 /ul gehören ebenfalls zu den weißen Blutkörperchen. Eine Erhöhung beinhaltet eine bakterielle Entzündungen. Bei niedrigen Werten liegt meist eine Virusinfektion vor. Protein gesamt Referenzbereich 55,0 - 75,0 g/l Bei einer Erhöhung liegt meist eine chronische Infektion vor.

Resistenz

Der Begriff Resistenz bedeutet nichts anderes als Widerstand. Also sozusagen eine Rebellion der Bakterien gegen das Antibiotika. Die Bakterien lehnen sich unbesorgt zurück und denken, du kannst mir gar nichts. Das hat u.a. die Auswirkung, das das Pferd einfach nicht positiv auf die Verabreichung reagiert und die Erkrankung im Dauerzustand bleibt oder sich verschlimmert. Das kann unter Umständen dramatische Folgen nach sich ziehen. Auch ein vorschneller Abbruch einer Behandlung kann eine Resistenz auslösen, in dem die Bakterien im Körper verbleiben und sich ungehindert weiter vermehren können. Diese werden dann noch stärker und resistenter als ihre Vorgänger. Streptokokken und Staphylokokken gehören zu den am meisten vorkommenden resistenten Keimen. Wenn eine Resistenz besteht, muss auf ein sog. Reserveantibiotika zurückgegriffen werden. Aber je mehr dieses zum Einsatz kommt, desto größer die Gefahr auf hiergegen eine Resistenz zu entwickeln. Je weiter sich die Bakterien entwickeln desto weniger können sie bekämpft werden. Wenn die Forschung sich nicht weiter mit der Entwicklung von neuen Antibiotika- Medikamenten befasst, kann das in naher Zukunft ein massives Problem in der Pferdegesundheit werden.

Multiresistenz

Diese Thematik könnte man auch als Worst Case bezeichnen. Hierbei handelt es sich um eine Resistenz gegen gleich mehrere Antibiotikamedikamente. Ein Antibiogramm ist hier dringend erforderlich. Aber dazu kommen wir noch. Multiresistente Keime können in direkten Kontakt von Pferd zu Pferd, beim Husten, Schnauben oder auch durch Nasenausfluss weitergegeben werden. Auch eine Übertragung von uns auf das Tier ist möglich.

Antibiogramm

Ein Antibiogramm ist ein Labortest, der es ermöglicht eine Resistenz auf Antibiotika festzustellen. Eine Resistenz kann sich unter anderem aus folgenden Tatsachen entwickeln :

1) Antibiotika wird falsch dosiert, zu kurz eingenommen. Also zu oft häppchenweise verabreicht

2) Antibiotika wird bei einer viralen Infektion eingesetzt, obwohl sie da nicht wirkt

3) Antibiotika wird überall und ständig eingesetzt, dadurch entwickeln sich resistente Bakterien

Die Verwendung von Antibiotika ist nur in den Fällen sinnvoll, in denen er tatsächlich erforderlich ist und die Auswahl des Wirkstoffes sich speziell auf das Einzeltier bezieht.

Welche Antibiotika werden verwendet ?

Je nach Hintergrund der Erkrankung (viral oder bakteriell) kommen sehr oft u. a. folgende Antibiotika zum Einsatz :

Gentamicin

Ampicillin

Metronidazol

Ceftiofur

Marbofloxacin

Enrofloxacin

Oxytetracyclin

Sollte ihr Pferd eines dieser Medikamente bekommen haben und die Wirkung lässt sich nicht feststellen, denken sie an eine mögliche Resistenz. Lassen sie ihr Pferd untersuchen um festzustellen auf welche Medikamente es resistent reagiert und auf welche man ausweichen kann. So kann man wenn nötig, das passende Antibiotikum verabreichen. Scheuen sie sich auch nicht, ihren Tierarzt zu fragen, welches Medikament bei ihrem Pferd da gerade zum Einsatz kommt. Sie können auch selber ein kleines Buch anlegen, in dem sie sich notieren wann welche Behandlung erfolgte und was bei ihrem Pferd verabreicht wurde. Dann haben sie einen guten Überblick über die Häufigkeit der Antibiotika-Anwendung.

Ihre Tierheilpraktikerin Birgit Vaupel

Übersäuertes Pferd. Wie sauer ist mein Pferd ?

Unter einer Azidose verbirgt sich eine Übersäuerung des Körpers

Welche Anzeichen auftreten, hängt vor allem von der jeweiligen Ursache der Übersäuerung ab. Der Pferdekörper gleicht einem Motor der beliefert werden muss um Leistung bringen zu können.

Je größer die Anforderung desto mehr muss geliefert werden. Der Organismus kann sich nicht selbst erhalten, er braucht zusätzliche Energie um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Blutkreislauf in Schwung zu halten. Die Nahrung wird durch die Verdauungssäfte zersetzt und Darmbakterien sorgen für die gesunde Umsetzung der Nahrungsbestandteile. Die nützlichen Stoffe gehen über die Darmschleimhaut ins Blut und der Rest wird ausgeschieden. Werden diese Schlackstoffe (Toxine) nicht abgebaut entstehen funktionelle Störungen die wiederum Koliken, Kotwasser, Hufrehe oder Leberfunktionsstörungen auslösen können. Auffällig ist, die Pferde ermüden sehr schnell und gähnen sehr oft. Wenn die Leberfunktion gestört ist treten auch oft Probleme beim Anziehen des Sattelgurtes auf, weil sich dort der Leberpunkt befindet und dieser dann sehr empfindlich ist.

Bei einer Stoffwechselentgleisung spielt fast immer eine Übersäuerung die Hauptrolle. Das kann in einem Teufelskreis enden, weil das Pferd von einer Erkrankung in die nächste rutscht. Der Stoffwechsel besteht aus aufbauenden und abbauenden Vorgängen. Diese versorgen auch das Blut mit lebenswichtigen Nährstoffen. Ausgeschieden wird, was der Körper nicht benötigt und was er unbedingt loswerden muss (wie Giftstoffe). Wird dieser Ablauf durch Temperatur, Hormone oder Medikamente gestört, funktionieren die Ausscheidungsorgane wie Lunge, Leber, Nieren, der Darm oder die Haut nur teilweise oder gar nicht mehr. Für den geregelten Stoffwechsel benötigen die Zellen Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Sauerstoff, Wasser, Mineralien, Vitamine und Hormone. Säure & Basen im Pferdekörper Die Abfallprodukte beim Stoffwechselprozess werden entweder als neutral, als basisch oder als sauer bezeichnet. Der Pferdeorganismus behält die nützlichen Bestandteile wandelt sie um und der Rest wird ausgeschieden. Klappt das mit der Ausscheidung nicht wie vorgesehen, muss er auch die schädlichen Stoffe einlagern. Dies führt zu einem verschobenen Säure- Basen- Verhältnis. Sind die Basen vermindert verbleiben die Säuren im Körper. Sind die Nahrungsbestandteile eher sauer, so werden diese Säuren eingelagert und zwar in den Organen, im Gewebe, in Knochen und Knorpel und den Gelenken.

Die Folge der Übersäuerung können : Gärungen, Koliken, Durchfall, Kotwasser, Leberfunktionsstörungen, Stoffwechselbelastungen und Probleme mit dem Bewegungsapparat hervorrufen. Einer Übersäuerung vorbeugen, kann man mit mehreren kleinen Gaben von Heu über den Tag verteilt. Bei der täglichen Fütterung sollte der Heuanteil zur Krippenfütterung immer überwiegen. Bei Pferden die morgens auf die Wiese gebracht werden, sollte vorher immer eine handvoll Heu gefüttert werden, damit der Magen eine Grundlage hat. Eine tägliche Gabe von Kräutern wie : Schafgarbe, Löwenzahn, Heidekraut, Hibiskus, Haferkraut, Leberblümchen, Katzenpfötchenblüten, Haselnußblätter entschlacken den Stoffwechsel und sorgen für eine geregelte Ausscheidung. Gerade während der Fellwechselzeit, wo sich der Stoffwechsel immer in einem Ausnahmezustand befindet, sind kleine Unterstützungen hilfreich. Man sollte mindestens einmal im Jahr ein großes Blutbild anfertigen lassen, damit man kleinere Entgleisungen sofort erkennt und behandeln kann.

Blutbildveränderungen bei Stoffwechselstörungen

Wenn eine Erkrankung nicht einzustufen ist und sich mit unklaren Symptomen zeigt, ist immer an eine Stoffwechselfunktionsstörung zu denken. Albumin Referenzbereich = 45 - 60 % Jede krankhaften Veränderungen im Organismus hat eine Verschiebung dieses Wertes zur Folge. Triglyceride Referenzbereich 1,1 - 5,7 mmol/l Bei einer Erhöhung liegt oft eine Hyperlipämie vor. Hierbei sind die Blutfettwerte (Triglyceride) drastisch erhöht. Auslöser sind oft Stress während der Trächtigkeit, Hängefahrt oder Umzug in einen neuen Stall und können bei übergewichtigen Ponys/Pferden zu einer Hyperlipidämie führen Chlorid Referenzbereich 95 – 105 mmol/l Ist verantwortlich für den pH- Wert und die Übersäuerungserkrankungen.

Störungen im Fettstoffwechsel (Hyperlipidämie)

Hierbei sind die Blutfettwerte (Triglyceride) drastisch erhöht. Auslöser sind oft Stress während der Trächtigkeit, Hängefahrt oder Umzug in einen neuen Stall und können bei übergewichtigen Ponys/Pferden zu einer Hyperlipidämie führen. Neben der Schädigung der Leber treten Reheschübe auf. Endo- oder Ektoparasiten, Infektionen, Darmerkrankungen können ebenfalls das Auftreten begünstigen. Die Nahrungsaufschlüsselung ist durch die gestörte Futteraufnahme nur begrenzt und kann die Botenstofflieferung im Organismus nur teilweise erfüllen. Der Organismus greift zu den Fettreserven und es kommt durch den überhöhten Abbau zu massiven Stoffwechselstörungen. Die Pferde wirken apathisch und fressen schlecht. Die Ausscheidungsorgane verfetten nach und nach. Das Herz wird angegriffen und die Atmung verschlechtert sich. Die Lidbindehäute sind gerötet und sehen verwaschen aus. Die Pferde dunsten beim atmen einen unangenehmer Ammoniakgeruch aus und die Zunge ist weißlich belegt. Durch ein Blutbild ist nachzuweisen, wie hoch der Triglyceridgehalt ist. Die Restprodukte gelangen in die Leber und führen dort zu enormen Funktionsstörungen.

Auswirkungen auf den Skelettbau

Die Futterrationen unserer Pferde beinhalten meist zu wenig Calcium und zu viel Phosphor, was eine Übersäuerung zur Folge hat. Diese Säuren werden dann im Gewebe eingelagert und führen zu degenerativen Schäden am Bewegungsapparat (Osteomalazie). Die Nebenschilddrüse bildet zu viel Hormone die wiederum am Calciumwert ziehen, daraus kann sich eine Osteofibrose entwickeln, die eine Entzündung und Lahmheit nach sich zieht.