Magenprobleme beim Pferd, Kräuterpferd Magenkräuter Sensitiv

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Magenkräuter Sensitiv

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Magen Sensitiv

Die enthaltenen Schleimstoffe der Kräuter überziehen die Magenschleimhaut mit einem Schutzfilm somit kann die Magenschleimhaut nicht weiter angegriffen werden. 

Auch im Magen kann es zu einer Übersäuerung kommen. Die Magenschleimhaut wird angegriffen. Melasse führt gerne zu Verkleisterungen des Magens und löst eine Gastritis aus. Die gereizte Magenschleimhaut erhöht nicht nur den Druck sondern löst durch die erhöhte Säureproduktion starke Schmerzen aus. Die Magensäure schwappt von unten nach oben und führt zu starken Reizungen im Speiseröhrentrakt.

Eine Magenüberladung kommt von zu viel und hastigem Fressen von großen Mengen Krippenfutters. Haben sich im Magen schädliche Mikroorganismen angesiedelt kann das starke Koliksymptome auslösen. Roggen- oder Weizenschrot sowie Melasse kann zu Verkleisterungen führen und einer überhöhten Säureproduktion, die das Säure- Basen- Verhältnis stark beeinträchtigt und zu massiven Magenschleimhautreizungen führt.

  

Wirkungsweise :                                    

- durch Futtermittelallergie

- Gastritis

- Reizmagen

- Magengeschwür

- Verdauungsbeschwerden

- Magenschleimhautentzündung

- Übersäuerung des Magens

- Wurmbefall

- magenreizender Dauermedikation z.B. Antibiotika

Service :

Da Ponys und Pferde in unterschiedlichen Haltungsformen auch unterschiedliche Bedürfnisse haben und sich mit verschiedenartigen Witterungseinflüssen auseinandersetzen müssen, können sie alle Kräutermischungen für Pony oder Pferd auch noch in Stallhaltung, Außenbox oder Offenstall auswählen.

Haben Sie noch Fragen zum Produkt oder Beratungsbedarf? Dann rufen Sie mich einfach an. Ich berate Sie gern!     

Anwendung : Pferd

Die Kräutereinheit kann mit dem Krippenfutter verabreicht werden.

Pro Tag Pony 2 bis 3 Essslöffel Pferd 4 bis 5 Esslöffel

Bei Sportpferden 48 Std. vor Einsatz absetzen.

In der Regel reicht eine Verabreichung über 1 - 3 Monate.

In speziellen und chronischen Fällen können die Kräuter auch dauerhaft verwendet werden, da die speziellen Kräuteranteile je nach Jahreszeit und Stoffwechsellage immer neu zusammengestellt werden. Somit bekommt ihr Pferd bei jeder Bestellung der Jahreszeit angepasst, die richtige Kräuterzusammensetzung. Somit tritt auch bei Daueranwendung kein Gewohnheitsfaktor auf.

Fütterungsempfehlung : Die Kräuter können sie auch als Tee verabreichen. Die Kräuter mit 1 Liter heißem Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen. Den Sud mit den Kräutern handwarm verfüttern.

 

Anwendung : Hund (in der Auswahl anklicken)

Die Kräuter mit dem Futter verabreichen. Kleine Hunde 1 Teelöffel pro Tag. Mittlere Hunde 2 Teelöffel pro Tag. Große Hunde 1-2 Esslöffel pro Tag.

Zusammensetzung :

Kräuter in Deutscher Arzneibuch Qualität Melisse, Odermennig, Löwenzahn, Schafgarbe, Eisenkraut beziehen sich auf die Sanierung und Regulierung des gesamten Magentraktes

Analytische Bestandteile : Natürliche Kräuter

Ohne Konservierungsmittel, Farb- und Aromastoffe, chemische oder synthetische Zusätze, Bindemittel, Lockstoffe oder andere künstliche Stoffe. Kein Soja und keine Gentechnik. Selektierte Einkäufe aus den besten Anbaugebieten und streng kontrollierter Vertragsanbau sind die Grundlagen für höchste Qualität der Heilkräuter. Laboranalytik stellt sicher, dass alle Heilkräuter stets in einwandfreier Arzneibuchqualität sind und in den Bereichen Veterinärprodukte, Apotheken und Drogerien eingesetzt werden.

Magenprobleme beim Pferd

Die kleinen Hinweise werden meist übersehen und die Säuren rollen wie eine Garnrolle durch den Körper. Gliederschmerzen oder einfach nur Leistungsschwäche gehören oftmals in das Entstehungsbild. Die Definition der verschiedenen Säurewirkungen ist schwer, da Säuren aus sehr vielen chemischen Reaktionen entstehen. Nicht was der Körper aufnimmt, sondern was durch den Stoffwechselprozess ausgelöst wird, entscheidet was sauer ist oder sauer wird. Man sagt ja immer so schön ,, Sauer macht lustig`` aber in unserem Fall, sind wir weit von lustig entfernt. Säuren lagern sich im gesamten Pferdekörper ab und je mehr davon vorhanden sind, desto größer die vorhandenen Probleme. Wenn wir von dem gestörten Magen- Darmtrakt einmal absehen, lagern sich Säuren auch in anderen Gebieten an und bereiten den Ausscheidungsorganen wie : Leber, Lunge, Haut, Nieren extreme Probleme. So eine Übersäuerung schleicht sich in der Regel nach und nach in den Körper ein, was den Prozess so gefährlich macht.

Die Ersten kleineren Probleme einer Übersäuerung zeigen sich wie folgt : * Leistungsschwäche * Pferd ist müde * Pferd gähnt viel * gestörte Futteraufnahme * Kehlkopfreizungen durch die aufsteigende Säure * Muskelschmerzen * Gelenkprobleme * Hautirritationen (Juckreiz, Schuppen) * die Hufstruktur verändert sich. Meistens werden die Störungen anderen Dingen zugeordnet und somit bleibt der wahre Grund erst mal im Verborgenen. Was man auch nicht sieht, ist das der Stoffwechsel auf Hochtouren arbeitet um die Abbauprodukte los zu werden. Calcium würde jetzt helfen, es ist basisch und kann die Säuren neutralisieren. Wäre ja im Normalfall kein Problem, wenn die Botenstoffe da ankommen würden, wo sie hingehören.

Übersäuerung : Säure und Basen Verhältnis Die Abfallprodukte beim Stoffwechselprozess werden entweder als neutral, als basisch oder als sauer bezeichnet.Der Pferdeorganismus behält die nützlichen Bestandteile, wandelt sie um und der Rest wird ausgeschieden. Klappt das mit der Ausscheidung nicht wie vorgesehen, muss er auch die schädlichen Stoffe einlagern. Dies führt zu einem verschobenen Säure- Basen- Verhältnis. Sind die Basen vermindert verbleiben die Säuren im Körper. Sind die Nahrungsbestandteile eher sauer, so werden diese Säuren eingelagert und zwar in den Organen, im Gewebe, in Knochen und Knorpel und den Gelenken. Die Folgen einer Übersäuerung können Gärungen, Koliken, Durchfall, Kotwasser, Leberfunktionsstörungen, Stoffwechselbelastungen, Gelenkerkrankungen, Hufrehe, Ekzeme und dicke Beine hervorrufen.Einer Übersäuerung vorbeugen kann man mit mehreren kleinen Gaben von Heu über den Tag verteilt. Bei der täglichen Fütterung sollte der Heuanteil überwiegen. Bei Pferden die morgens auf die Wiese gebracht werden. sollte vor Austrieb Heu gefüttert werden.Man sollte mindestens einmal im Jahr ein großes Blutbild anfertigen lassen, damit man kleinere Entgleisungen sofort erkennt und behandeln kann.

Wenn es zu einer massiven Übersäuerung gekommen ist, treten folgende Störungen auf : * die Haut verändert sich und Ekzeme entstehen, die bis in die tieferen Hautschichten gehen können * eine Hufrehe entwickelt sich durch die Säureeinlagerung * schwere Darmstörungen wie Kolik, Kotwasser treten auf * starke Blähungen sind vorhanden * Husten tritt auf * die Abwehr wird geschwächt * Nierenprobleme treten auf * die Leber ist als Entgiftungsorgan gestört * die Beine werden dick * Steifigkeit im Bewegungsablauf * Muskelprobleme * Rückenprobleme * Nackensteifigkeit

Wenn sie ihr Pferd größeren Belastungen aussetzen, sollten sie folgendes beachten : * achten sie darauf, das ihr Pferd genügend Wasser aufnimmt * eine gute Aufwärmphase ist unbedingt notwendig * gönnen sie ihrem Pferd ausreichend Pause * achten sie auf Überlastungen * vermeiden sie Stressfaktoren ​ Was die Muskulatur betrifft, ist diese schnell in ihrer Funktion behindert, wenn es um Säuren geht. Bei starken Belastungen gelangt nicht genug Sauerstoff in die Muskulatur, was zur Folge hat das sich in der Muskulatur Milchsäure ansiedelt. Muskelschmerzen und Muskelkater sind die ersten Anzeichen. Bei der Fütterung ist wichtig, das der Calciumanteil im Futter überwiegt. Bei einem unausgewogenen Verhältnis kann es zu Übersäuerungen kommen. Da sich die Säuren auch im Bewegungsapparat ablagern, kann es langfristig zu einer Osteoporose kommen.

Ein gestörter Stoffwechsel zeigt sich auch in einem Blutbild wenn z. B. Werte wie : Albumin, Triglyceride oder Chlorid verschoben sind.

Die wichtigsten Säuren zum Körperaufbau sind die Aminosäuren. Sie werden aus Eiweiß vom Körper gebildet. Mineralsäuren sind eine weitere Säuregruppe (Phosphorsäure). Die Säuren, die der Körper nicht braucht, also die überschüssigen Säuren, kann er nur in Verbindung mit basischen Stoffen (Kalium, Magnesium, Calcium) entsorgen.Organische Säuren fallen zwar auch unter den Begriff Säuren, lösen im Körper aber ganz andere Prozesse aus. Zu diesen Säuren gehören z.B. Milchsäure und Fruchtsäure. Obwohl diese auf der Zunge säuerlich schmecken, werden sie durch einen Wandlungsprozess im Körper zu einem Basenträger. Sie können die Säuren auffangen und was überflüssig ist, mit aus dem Körper nehmen. Basenspender sind u.a. Joghurt, Ananas, Bananen, Nüsse, Äpfel.Fasern & Faserstoffe verhindern Verstopfung und benötigen längen um durch den Körper zu gelangen. Enthalten sind sie u.a. in Kleie und Vollkornprodukten. Zellulose ist enthalten in Äpfeln, Kleie, Vollkornmehl und Karotten. Hemizellulose ist enthalten in Kleie und roter Beete. Pectin in Äpfeln und Karotten.Biokatalysatoren sind Enzyme die die Entgiftung des Körpers fördern. Je können bestimmte Vorgänge im Körper entweder hemmen oder beschleunigen. Ohne eine geregelte Versorgung mit Aminosäuren und Spurenelementen können die Enzyme nicht arbeiten.

Magenschleimhautentzündung

Der Organismus kann sich nicht selbst erhalten, er benötigt zusätzlich Energie um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Blutkreislauf in Schwung zu halten. Die Nahrung wird durch die Verdauungssäfte zersetzt und Darmbakterien sorgen für die gesunde Umsetzung der Nahrungsbestandteile. Die nützlichen Stoffe gehen über die Darmschleimhaut ins Blut und der Rest wird ausgeschieden.Gärungen im Magen- und Dünndarmbereich entstehen durch einen überhöhten Keimbefall im Futter. Wenn Hafer oder Heu nicht ausreichend getrocknet wurde oder angefault ist. Das gilt auch für Grünfutter, überlagert oder erhitzt führt es zu Problemen mit dem Innendruck und kann neben Magenschleimhaut- Problemen auch Koliken auslösen.

Stark verhefte Futtermittel können den Magendruck erhöhen und durch vermehrte Milchsäurebildung zu starken Schleimhautreizungen führen. Auch im Magen kann es zu einer Übersäuerung kommen. Die Magenschleimhaut wird angegriffen. Melasse führt gerne zu Verkleisterungen des Magens und löst eine Gastritis aus. Die gereizte Magenschleimhaut erhöht nicht nur den Druck sondern löst durch die erhöhte Säureproduktion starke Schmerzen aus. Die Magensäure schwappt von unten nach oben und führt zu starken Reizungen im Speiseröhrentrakt. Eine Magenüberladung kommt von zu viel und hastigem Fressen von großen Mengen Krippenfutters. Es treten starke Schmerzen, Unruhe und Schweißausbrüche auf. Das Pferd wirft sich oft zu Boden. Haben sich im Magen schädliche Mikroorganismen angesiedelt kann das starke Koliksymptome auslösen. Roggen- oder Weizenschrot sowie Melasse kann zu Verkleisterungen führen und einer überhöhten Säureproduktion, die das Säure- Basen- Verhältnis stark beeinträchtigt und zu massiven Magenschleimhautreizungen führt.

Auch der Stressfaktor sollte nicht unterschätzt werden : * Tierarzt * Hufschmied * Hängerfahrt * Umzug in einen anderen Stall * wenn der Boxennachbar plötzlich fehlt * wenn das Pferd in der Box bleiben muss und andere Pferde draußen sind * bei Erkrankungen * Futterumstellung * Impfung * Wurmkur sensible Pferde leben ihre Gefühlswelt gerne im Anschluss über den Magen- und Darmtrakt aus. Es entwickeln sich Gärungen. der abgesetzte Kot ist schaumig und mit Gasblasen durchsetzt. Das Pferd riecht säuerlich und man kann erkennen wie der Bauchumfang zunimmt.

Ihre Tierheilpraktikerin Birgit Vaupel